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Wie wirkt Akupunktur
Die Nadeln bringen körpereigenen Botenstoffe auf Trab.
Laut chinesischer Lehre fließt die Lebensenergie, das Chi, in 14 Meridianen durch den Körper. Auf diesen Bahnen befinden sich 361 Akupunkturpunkte.
„Die Chinesen glauben, dass Krankheiten auf Störungen des Energieflusses beruhen. Durch das Setzen der Nadeln an den entsprechenden Stellen, so ihre These, kann die Lebenskraft wieder in die richtige Bahn gelenkt werden und der Körper gesunden."
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Neueste wissenschaftliche Erkenntnisse können diese Theorie unterstützen. So handelt es sich bei den Akupunkturpunkten um Zonen, in denen Gefäß- und Nervenbündel besonders dicht unter der Hautoberfläche liegen.
Ein Stich mit der nur 0,3 Millimeter dünnen Nadel löst eine Art elektrischen Impuls aus, der zur Großhirnrinde geleitet wird, wo das Schmerzempfinden sitzt. Dort werden körpereigene Botenstoffe (Opioide) mobilisiert, die den Schmerz hemmen.
Der Hypothalamus - ein Teil des Zwischenhirns - schüttet Botenstoffe wie Serotonin und Endorphin aus, die eine immunstimulierende Wirkung haben.
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